Das Ding mit der Brücke

Neue Kamera – es geht wieder los. Die Nordbrücke … und ein Kloster.


Richtig Blitzen ;)

Wieder mal ein Test mit neuen Einstellungen für einen Timelapse in der Nacht und dann kam das Gewitter. Der Timelapse Film ist scheiße. Einige Einzelfotos recht schön:


420 PS sind unschlagbar. Der Sound, die Power – einfach geil. Am letzten Samstag durfte ich zum ersten Mal unser “Hochzeitsauto” fahren. Ein Malibu Sportboot mit 375 PS, bei dem man sich wie Captain Kirk auf der Brücke der Enterprise fühlt. Leder Drehsessel, 1000 Anzeigen auf dem Amaturenbrett und irgendwo war sicherlich auch der Knopf für den Phaser versteckt. Tolles Boot. Schöner als das Boot war natürlich der Vormittag mit Norbert und Helga auf dem Wasser und – man glaubt es kaum – meine ersten Starts aus dem Wasser mit dem Monoski. Komischer Weise war nichts anders als das, was man mir schon immer gesagt hat. Sitzen bleiben, das Boot arbeiten lassen, Hüfte vor und irgendwann aufstehen. Vermutlich hats einfach “klick” gemacht und auf einmal gings. Eine weitere Premiere am Samstag waren die ersten Wasserskibilder von Norbert. Sonst verweigert er jeden Blick in die Kamera und wehe er hört irgendwo einen Auslöser – dann ist er weg. Aber: Wer hinter einem Boot hängt, der kann eben nicht abhauen.

Übrigens: Mit 420 PS klappts jetzt auch ;)

Ich muss zugeben, dass es mich sehr, sehr viele Nerven gekostet hat diesen Timelapse zu rechnen. Über 25.000 Fotos bearbeiten, herausrechnen um sie dann zu einer Videosequenz “umzubauen” bedeutet leider auch bei meinem Rechner Sanduhren, Ladebalken und Sat1-Bälle.

Das bisher größte Timelapse Projekt. In den nächsten 11 Tagen werden noch weitere Sequenzen entstehen – hier mal eine kleine Vorschau:

Timelapse Aufnahmen in einem der Automatik Modi zu erstellen ist eigentlich nicht mein Ding. Das Problem dabei: Flickern und Flackern im späteren Film durch die vielen unterschiedlichen Einstellungen, mit dem ein Automatikprogramm die Einzelaufnahmen macht. Der Übergang von Tag zur Nacht (oder umgekehrt) ist die größter Voraussetzung der Zeitrafferfotografie. Es wird zwangsläufig nur eine Frage der Zeit sein, dass Bilder unter- bzw. überbelichtet sind, wenn man komplett mit manueller Einstellung arbeitet.

Gestern der Versuch mit Blendenautomtik! ISO 400, relativ offene Blende (f4,5), Aufnahmeintervall 25sec. Die Bilder wurden über Lightroom und LR Timelapse bearbeitet und mit dem guten alten Quicktime 7 zum Timelapse Film gerechnet.

Tilt-Shift Wasserski

Tilt-Shift Effekte kennt man spätestens aus der Telekomwerbung, die durch die Fotografie. Wer diese Spots nicht kennt: Es sind die Bilder bzw. Filme, auf denen Landschaften wie Modellbahnlandschaften aussehen. Spielzeugwelten, in denen kleine Männchen, Straßen, Bäume etc. zwar real sind aber wirken, als wären Sie ein Teil der eben genannte Modellbahnlandschaft.

Eigentlich ohne Ziel und Plan habe ich das einmal bei einigen Wasserskifotos versucht. Nach dem Motto: “Ist das Kunst oder kann das weg”, möchte ich die Ergebnisse nicht in gut oder schlecht kategorisieren sondern diesmal nur mit einem wertefreie “Interessant” bezeichnen.

Notfalls ist es Kunst

Der schönste Tag im Leben ist das Schlimmste was man fotografieren kann. Besonders schlimm wird das Ganze, wenn es auch noch die eigene Familie ist und man befürchten muss bei schlechten Hochzeitsbildern bei jedem Familienessen einen Vorkoster beschäftigen zu müssen. Wer der Meinung ist, dass vor einer Hochzeit die Braut nervös ist oder der Bräutigam Angst hat, der sollte mal den Fotografen fragen. Das einzige, was mir etwas die Angst genommen hat war die mögliche Ausrede, die ich mir schon im Vorfeld zurecht gelegt habe. Notfalls ist es nämlich Kunst ;)



Powered by WordPress | Theme: Motion by 85ideas.