09005570040 BMW gewonnen?

Samstag, 23. Januar 2010 | Autor: admin

Hallo, mein Name ist Friedrich von Haber …… Sie haben einen BMW im Wert von 30.000 gewonnen.

Natürlich muss man vorher seinen Gewinn aktivieren unter Tel.Nr.: 0900 55 700 40

Mich nerven gar nicht so sehr die Idioten, die mit sowas Geld “verdienen” möchten, sondern die Anbieter, die sowas erst ermöglichen. Immer wieder lustig den Mist zu hören, wenn ich das nächste Mal Zeit habe, nehm ich das mal auf. Für die, die so einen Anruf bekommen haben und sich tatsächlich über eine 09005er Nummer Ihren Gewinn “aktivieren” möchten – viel Erfolg!

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Main.de ….und wieder nichts kapiert!

Donnerstag, 5. November 2009 | Autor: admin

“Oft kopiert und nie erreicht” – wie ich diesen beschissenen Slogan hasse. Es geht dabei darum, mit diesem Slogan ein minderwertiges Produkt mit einem besseren Produkt zu vergleichen, von dessen Popularität zu profitieren indem man den Anschein erweckt, man ist mit seinem Produkt (oder auch Service) auf Augenhöhe mit der Konkurrenz. Letztlich versucht man einen Vorteil daraus zu ziehen das Bessere schlecht zu reden. Nichts anderes sagt dieser Mist aus.

Wie ich auf Main.de komme? Schwer zu erklären, denn ich darf nicht viel zu den Hintergründen sagen. Nur soviel: Mitarbeiter eben dieser Verlagsgruppe haben einmal versucht eines unserer Projekte in den Dreck zu ziehen. Das Internet würde nicht funktionieren, die Leute wollen das nicht, es wird niemand annehmen und überhaupt hatte man den Eindruck, dass unser geliebtes globales Weltnetz sowieso mangels Besuchern im nächsten Jahr abgeschafft wird. Und wenn nicht, würde es wohl einen Gerichtsbeschluss geben, der den Unsinn Internet verbietet.

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern: Die Medienlandschaft verändert sich. Wer jetzt denkt, dass ich nicht weiß, dass dies die Normalität ist, dem sei gesagt, dass sich die Medienlandschaft noch nie so schnell verändert hat, wie jetzt hin zum Internet. Aber das zu erklären verbietet die Höflichkeit, denn jeder Landwirt im Spessart weiß das, würde er sonst für eine schnelle DSL-Leitung so permanent in Foren und Blogs werben?

Zwei Wochen nach diesem Gespräch ging Main.de online. All das, was der Herr uns versucht schlecht zu reden, macht sein Arbeitgeber jetzt auch. Natürlich besser!
weiter…

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Unfassbare Dummheit

Dienstag, 29. September 2009 | Autor: admin

iPhone kaputt.

Lag an mir, ist runtergefallen.
T-Punkt: “Muss bei der Wertgarantie (Versicherung) eingeschickt werden”.
Wertgarantie: “Kann nur über die Telekom eingeschickt werden!”
T-Punkt: “Dauert ca. 14 Tage” (Abholschein für 25.09.2009)

Anruf am 29.09.2009 “Gestern angekommen, kann abgeholt werden”
T-Punkt: “Ist nicht da, es wird erst noch ein Kostenvoranschlag erstellt, kann nicht zugeschickt werden, muss hier abgeholt werden”

Servicehotline: “Kostenvoranschlag wurde gestern bereits verschickt – an die Privatadresse!”
T-Punkt: “Kann nicht gefaxt werden”
Servicehotline: “Warum faxen Sie das nicht, geht schneller”
T-Punkt: “iPhone muss hier abgeholt werden”
Servicehotline: “iPhone wird an die Privatadresse zugestellt”

Ja dann leckt mich aber auch am Arsch!

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Bemitleidenswert.

Montag, 28. September 2009 | Autor: admin

Mitleid oder Wut? Man weiß es nicht.

Manipulatives Verhalten und das Bedürfnis Beziehungen zu kontrollieren sind weitere Merkmale, die sich in verschiedenen Bereichen wieder finden. Manipulationsversuche können zum Beispiel dem Zweck dienen, Bezugspersonen nicht zu verlieren. Außerdem werden andere Menschen manchmal durch die unter Denkmuster beschriebene projektive Identifikation einbezogen, um das eigene innere Gleichgewicht zu stabilisieren. Das kann sich belastend auf Beziehungen auswirken.

[ Interessanter Artikel ]


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Silvester 2007

Mittwoch, 8. April 2009 | Autor: admin

Silvester 2007 steht für mich für einen der dämlichsten aber auch lustigsten Abende. Lustig vermutlich nur wegen der Verzweiflung und der damit verbundenen Selbstironie. Ich bedanken mich bei Steve Jobs und Apple für die Rettung des Abends. Vor allem aber gilt mein Dank Gisela!

Keine Angst, muss keiner verstehen…..

Link: Interview mit Gisela


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Ich bin ein potenzieller Mörder

Montag, 17. November 2008 | Autor: admin

Ein Beitrag der in diesem Blog eigentlich nichts zu suchen hat aber trotzdem wohl seine Berechtigung hat. Man kann mich sehr selten persönlich treffen, denn gerade in einem Blog lasse ich das meist gar nicht erst zu. Diesmal hats getroffen und ich bin ziemlich sauer mich mit sowas beschäftigen zu müssen.

Wer dieses Blog liest weiß eigentlich, was ich beruflich mache. Egal sollte es allemal sein, denn dies ist ein privates Blog, das sich mit meinem Hobby beschäftigt. Wenn ich aber derartige Kommentare lese wird mir schlecht. Dieses Blog ist offen für Kritik, Lob nehme ich gerne an und vieles nicht immer ernst. Diesen Kommentar jedoch nehme ich ernst. Nein, ich bin kein “Bundi”. Ich bin stolz auf 4 Jahre Dienstzeit, davon 6 Monate im Kosovo vor 6 Jahren. Seit 5 Jahren bin ich kein Soldat mehr und ich bereue keine Minute Dienstzeit – im Gegenteil. Wer das zum Anlass nimmt einen derartigen Kommentar zu schreiben, der hat hier tatsächlich nichts verloren.

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Lomografie: Die Linke der Fotografie?

Mittwoch, 22. Oktober 2008 | Autor: admin

Nach dem Besuch des auf mich selten wirkenden “Lomographie-Standes” auf der Photokina bin ich erst in den letzten Tagen dazu gekommen, mich oberflächlich etwas damit zu beschäftigen, weshalb dort ein DJ in FDJ-Kleidung und Hornbrille auf einem braunen Sofa irgendwelche DDR Propaganda Lieder gespielt hat.

Lomografie beschränkt sich wohl nicht nur auf alte russische Kameras die wie Ikea Möbel heißen (oder umgekehrt) sondern auf einen Stil der Fotografie. Diesen Stiel in Regeln festzuhalten um dann zu sagen, man solle nicht auf Regeln achten kann natürlich verschiedene Gründe haben.

Es ist mir eigentlich auch egal, was es ist, denn ich dieser Beitrag richtet sich mehr als Frage an die Leser. Was soll dieses Retro-Ost-Getue? Was ist Lomografie eigentlich? Ich werde aus den Regeln nicht schlau!

Das sind (zumindest lt. Wikipedia) die 10 Goldenen Regeln der Lomografie:

1. Nimm die Kamera mit, wohin du auch immer gehst!

(Anmerkung: Gut, mach ich auch. )

2. Benutze sie Tag und Nacht!

(Anmerkung: Bezieht sich wohl auf die speziellen Kameras wie Holga, Sören oder wie die heißen aber auch ich benutze meine Kamera Tag und Nacht – normale “Regel” also)

3. Lomografie ist Teil deines Lebens!

(Anmerkung: So. Kann ich nicht nachvollziehen. Lomografie oder Fotografie – scheißegal. Das ist nicht Teil meines Lebens. Noch nicht mal mein Handy oder mein Auto ist Teil meines Lebens. Es geht also offensichtlich um die “Einstellung”. Wers mag – ist aber o.k. Lomografie = Lebenseinstellung.)

4. „Schieß“ aus der Hüfte!

(Anmerkung: Ist ok. Ich halte mich hauptsächlich an “halt die Kamera ruhig” oder “nimm wann immer möglich ein Stativ” aber vermutlich ist das der verhasste Foto-Kapitalismus. Der Mainstream.)

5. Bring die gewünschten Objekte so nah wie möglich an die Linse!

(Anmerkdung: Klar, versuch ich auch. Frei nach dem Motto: War das Bild scheiße, geh näher ran)

6. Denke nicht!

(Anmerkung: Hilft natürlich. Wirklich jetzt! Manche Dinge erträgt man nur so aber gemeint ist wohl mehr die Spontanität mit der man Fotografieren soll)

7. Sei Schnell!

(Anmerkung: Also doch Spontanität)

8. Es ist vorher nicht wichtig zu wissen, was du auf den Film gebannt hast!

(Anmerkung: Das ist so ähnlich wie “Scheiß drauf wie die aussieht, heirate sie einfach.”

9. Erst recht nicht nachher!

(Anmerkung: Jetzt kommt gleich dieser Unfug den Versager immer loslassen: Der Weg ist das Ziel)

10. Denke nicht über Regeln nach!

(Anmerkung: Vielleicht ist das wirklich auch besser)
Es ist wie die leidige Diskussion Digital – Analog, Club – Bayern, NPD – Die Linke. Dessen bin ich mir bewusst. Ich kann ganz sicher nicht sagen, ob ich Lomografie schön finde oder nicht. Die Bilder als Ergebnis finde ich scheiße und das nicht wegen überzeichneter Farben (die manchmal wirklich schön wirken). Dieses getue auf der Messe sich als Revolution zu positionieren ist mir suspekt und trotzdem (die hören das aber vermutlich nicht gern) soll es ein aktueller Trend sein. Also Mainstream – Massenware für die kapitalistische Gesellschaft.

Was ist Lomografie und was ist so toll daran?

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Passiv telefonieren

Dienstag, 7. Oktober 2008 | Autor: admin

In der letzten Zeit kommt es bei mir öfter vor, dass ich als launischer Mensch ab und an ein paar Gänge zurückschalte. Noch vor ein paar Wochen wären Telefonate wie das heutig anders ausgefallen, denn meiner Meinung nach macht mich alles krank, was sich anstaut. Also lasse ich generell nicht zu, dass Gesprächspartner der Meinung sind, ich wäre nicht sauer über das, was Sie mir da erzählen. Mir ging es immer gut damit, wenn ich lautstark meinen Gefühlen ein Ventil anbiete. Nichts staut sich länger als ein paar Minuten auf und ein Magengeschwür mochte ich nie riskieren. Natürlich stößt diese Art oft auf wenige gegenliebe. Das ist eben so und die Leute die mich wirklich kennen, können damit umgehen und wissen um meine Vorliebe verbaler Ehrlichkeit. Eine Schreierei z.B. im Büro ist mir lieber als ungeklärte Themen. Ich respektiere und schätze Menschen, die mir Ihre Meinung sagen weil Sie akzeptieren, dass ich das auch tue.

Was aber hat sich geändert? Liegt es am Alter? Warum war ich ruhig? Die Macht der Gedanken und die Gewissheit, dass es immer einen Grund dafür gibt, warum Leute bei McDonalds, Edeka an der Kasse oder in Callcentern arbeiten ist sicherlich einer der Gründe. Das ist sehr arrogant aber es ist doch einfach so oder nicht? Idioten, die mit rechten Parolen durch die Gegend rennen und schreien, nette indische Ingeneure nehmen ihnen die Arbeitsplätze weg sind vergeudete Atemluft sie anzuschreien. Ich komme vom Thema ab.

Meinen geliebte 20D wurde zur Reinigung an Canon geschickt. Die Aussage von Canon: “Aufgrund der Photokina benötigen wir etwas länger. Rechnen Sie bitte mit bis zu einer Woche!” – Super habe ich noch gedacht. Eine Woche geht.

Heute kam ein Schreiben: “…um Ihnen kontinuierlich kurze Reparaturzeiten gewährleisten zu können, haben wir Ihren Auftrag an……weitergeleitet”. Hallo? Super Service – auch wenn ich nicht weiß, was ich bei einem Spitzenprodukt wie dieser Kamera kontinuierlich mit Reparaturen zu tun haben werde. Ich wollte es genauer wissen und rief in Zwenkau im Osten unserer Republik an und erfragte den Status. Es müsste ja lt. Canon schneller als eine Woche gehen.

Was jetzt kommt ist passiv telefonieren. Freundlich sein und sich den Rest denken!

Es begann bei der Frage nach meinem Namen, da ich die Kamera über die Firma eingeschickt habe. Die erste Rückfrage:

“Könnten Sie vielleicht auch einen anderen Firmennamen haben, ich finde Ihre Firma nicht”
Gedanken: Ja Du Schrulle, ich könnte. Hab ich aber nicht, weil wir uns für diesen Namen entschieden haben.

“Ah jetzt Herr Ziegler. Ihre Kamera ist da.”
Gedanken: Davon gehe ich aus, ich hab sie ja geschickt und von Euch einen Brief bekommen.

“Nach der Eingangsprüfung dauert es 5 Tage bis die Reparatur gemacht wird, dann noch die Reparaturzeit”
Gedanken: Ich bestell keinen Trabi, ich will eine Sensorreinigung.
“Nein, leider geht das nicht schneller”
Gedanken: Wenn Du wüsstest!

“Ja wenn Sie die innerhalb einer Woche brauchen, dann schreib ich das dazu”
Gedanken: Steht schon drauf! Seit letzter Woche!

“Ich kümmer mich, dass die Kamera schneller repariert wird, aber da war ja am Freitag der Feiertag”
Gedanken: Wer hat meine Kamera kaputt gemacht und was gibts da zu feiern?

“Ach es ist keine Reparatur sondern eine Reinigung?”
Gedanken: Aha, es kann lesen!

“Vielen Dank für Ihren Anruf”
Gedanken: Na wenigstens Dir hat es Spaß gemacht.

Es ist so einfach sich nicht aufzuregen, wenn man es mit Humor sieht. Wenn die Schrulle aber bis Donnerstag keine Ausgangsbestätigung an mich geschickt hat, wende ich wieder Plan A an. 15 Minuten Telefonat mit 14 Minuten Monolog und eine Minute Schweigen.

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Ab wann ist es und was ist Kunst?

Montag, 6. Oktober 2008 | Autor: admin

Die Frage, wo Kunst anfängt und was Kunst eigentlich genau ist, stelle ich mir seit Wochen. Dämliche Motive und Bilder deren Aufnahmegrund ich nicht mehr weiß verwende ich immer dazu, mit Photoshop oder Lightroom zu experimentieren. Diese “Abfallbilder” dann aber als Kunst zu bezeichnen geht mir eine Nummer zu weit. In meiner Tätigkeit arbeite ich aber auch mit einer Person zusammen, die man zurecht als Künstlerin bezeichnen kann. Die eigene Interpretation eines Gegenstandes um diesen auf Leinwand mit Dynamik und Kraft zu versehen ist für mich Kunst. Gemalte Kunst. Was aber ist Fotokunst?


Eine Meinung die ich sehr interessant fand und aus dem Kollegenkreis kam ist diese: Fotografiert man immer wieder Menschen die in eine Ecke pinkeln, ist es nach 2 Jahren Kunst. Es klingt doof. Hinterfragt man es aber, steckt wohl ein gewisser Anteil Wahrheit dahinter. Das allein kann es aber ja nicht sein. Ich erinnere mich an meine “blaue Phase”. Kann es Kunst sein, RAW-Dateien mit einem Blaustich zu versehen, weil diese dann intensiver wirken? Vielleicht ja. Ist es aber so einfach? Machen diese Methoden berühmt oder gar reich? Ich werde nicht vermessen genug sein, dies zu beantworten, denn sonst müsste ich zugeben einfach zu dumm zu sein um mich pinkelnd in eine Ecke zu stellen oder RAW-Dateien blau einzufärben. Vielleicht sollte ich die Antwort anders suchen. Das habe ich heute auch getan! Ich suche nicht danach, was Kunst ist, sondern nach dem, was defintiv einfach nur scheiße ist. Also suche ich nach Bildern von selbsternannten Top-Fotografen, also Künstlern und schaue mir die Bilder an um zu erkennen, was Kunst ist und was nicht. Ganz erschrocken war ich von einem Künstler, dessen Ausstellungen sich wirklich gut lesen: 

  • 96 sekunden, Lange Nacht der Museen, Wien
  • Galerie Spielmann, Tirol
  • Cool Dogs, New York City
  • Canon Gallery, NYPH, New York City
Das waren jetzt mal die 2008er Termine von Daniel Gebhart, Fotograf aus Österreich. Ich habe mir die Bilder angesehen und es ist mir eiskalt den Rücken heruntergelaufen. Nicht, dass die Bilder einmalig sind oder ganz eindeutig…..große Scheiße, nein, es ist ein Bild dabei, da könnte ich kotzen vor Entsetzen. Hier einmal ein Screenshot der Seite mit dem Bild das ich meine:  

 

Was soll das? Ich habe ein paar einfache Dinge, die ich immer Versuche einzuhalten:
1. Das geilste Motiv ist nichts Wert, wenn das Bild schief aufgenommen wurde
2. Wenn man auf dem Bild nicht erkennt, was es ist, ist das Bild nichtssagend
3. Bilder, die schlecht sind, sollte man nicht zeigen  

Ich weiß, dass ich auch Bilder veröffentliche, die nicht jedem gefallen. Aber die Punkte 1 und 2 sind mir wirklich wichtig, denn es stimmt einfach! Was will ich mit schiefen Bildern? Zu besoffen? Knick im Auge? Was will ich mit Bildern, die keine Sau erkennt oder auf denen niemand weiß, was ich da fotografiert habe?

Dieses Bild Herr Gebhart ist scheiße! Nehmen Sie es wie ein Mann dem es in seiner Funktion als Künstler vermutlich egal ist, dass ein Depp wie ich das so sagt. Aber nehmen Sie es hin. Das Bild ist schief, die Farben sind lau, ich erkenne nicht den Sinn und Zweck und würde es niemanden zeigen. Es ist ein Schnappschuss mit einer aus versehen ausgelösten Kamera. Es ist weder Kunst noch sonst etwas. Ich ärger mich einfach, dass ich Typen wie Tobsen oder ich uns stundenlang über Technik, Tipps & Tricks unterhalten, die Kamera fast überall dabei haben und dann Typen herkommen, die sowas als Kunst verkaufen wollen. 

 

Nachtrag: 
Ich habe gerade auf der Kundenliste “Die Grünen” gesehen. Jetzt verstehe ich! 

 

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…. oder liegt es an mir?

Freitag, 5. September 2008 | Autor: admin

Ich hätte die letzten Tage und Wochen soviel bloggen können. Oliver Kahn`s (der war für Deine Sammlung Alex) Abschiedsspiel, mein Leben mit und ohne UV-Filter, Halbergmoos und seine Besonderheiten. Ich habe es nicht getan aber jetzt muss ich einfach bloggen, denn noch immer pisst es mich tierisch an.

Stell Dir mal folgendes vor:
Über Wochen immer die Kamera dabei. Nachts bei Scheiß Wetter rausfahren. 1000 Stunden Besprechung im Büro, was man hätte besser machen können und am nächsten Tag wieder raus und ISO-Werte, Blenden, Belichtungszeiten etc. ändern. Ja es war schön und vor allem hatte es einen Grund: Der Fotowettbewerb der Stadt Marktheidenfeld. “Gesichter einer Stadt” war ein schönes Motto um selbst kreativ zu werden. Jetzt lese ich die Zeitung und sehe die Gewinnerbilder. “Sch…ade” hab ich mir einfach gedacht. Ich war nicht dabei. War ich vielleicht gut genug für die Top 12 die in einem Kalender veröffentlicht werden? Es waren immerhin ca. 140 Bilder und da ist ein Platz unter den ersten 12 ja nicht schlecht.

Heute rief mich meine Mutter völlig aufgelöst an, die mit Ihrer Aldi-Kamera auch teilnahm. Ich möchte bestimmt nicht das Bild schlecht machen, denn es ist ein schönes Bild, aber doch bitte kein Vergleich mit denen von mir. Sie war unter den Top 12. Ich rief in der Stadt an (es ging um etwas anderes) und fragte beiläufig “Sagen Sie mir doch bitte, wie ich abgeschnitten habe”. “Sie stehen doch gar nicht auf der Teilnehmerliste”.

Das Ende vom Lied: 2 Minuten später kam der Anruf, man hätte meine Bilder doch gefunden und schickt Sie mir jetzt zu. Aber Hallo! Wochenlang geübt, getan gemacht und dann sowas? Das sind zweifellos die Momente bei denen man mit voller Ernsthaftigkeit ein zärtliches “Ja leck mich doch am Arsch” ins Telefon brüllen möchte. Ich weiß aber was ich im nächsten Jahr mache: Mit 10 verschiedenen Namen Bilder einreichen und den scheiß Fotowettbewerb allein gewinnen.

Jetzt für die wenigen Leute die meinen schlecht gepflegten Blog lesen ganz exklusiv der interne Fotowettbewerb auf Woodblog, mit den “…ich schick Ihnen die Bilder zurück…” Bildern. Ich bitte um positive Kommentare für mein Ego!

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