Silvester 2007

Mittwoch, 8. April 2009 | Autor: admin

Silvester 2007 steht für mich für einen der dämlichsten aber auch lustigsten Abende. Lustig vermutlich nur wegen der Verzweiflung und der damit verbundenen Selbstironie. Ich bedanken mich bei Steve Jobs und Apple für die Rettung des Abends. Vor allem aber gilt mein Dank Gisela!

Keine Angst, muss keiner verstehen…..

Link: Interview mit Gisela


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Der Weinberg, der mich alt macht….

Mittwoch, 21. Januar 2009 | Autor: admin

Als Mitglied im Distelhäuser Fanclub zähle ich wohl zur Biertrinker-Fraktion. Einen wirklich tollen Auftrag im Sommer 2008 habe ich es aber zu verdanken, dass ich dem (guten) Wein so langsam wirklich angetan bin.

Ich habe doch tatsächlich selbst entdeckt, wei gut ein Wein schmecken kann, wenn er in passender Umgebung getrunken wird. Und so kommt es auch, dass ich ab und an sehr gern die Fotowünsche von K.H. annehme und mit der Kamera zum Erlebnisweinberg am Oberrot in Lengfurt fahre. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass der Wein (oder Weinbrand) danach im Weinberghaus natürlich ein “schrecklicher Nebeneffekt” dieser “Arbeit” ist ;)

Heute ist mir aufgefallen, dass ich dort wohl ein Lieblingsmotiv habe:
oberrot_winter
oberrot_nacht
oberrot_sommer

Nachdem schon tobsen, Alex, vendredi (nur um die Blogger extra zu erwähnen) und Andere mit mir an diesem Weinberg meinen 30. gefeiert haben, lege ich in diesem Jahr den noch unbekannten Termin (vermutlich August) als macmyday Pflichtveranstaltung fest!

Webtipp: Weinhaus Frank

Thema: Die 30, Foto & Zubehör, Medienzentrale | 2 Kommentare

Stille.

Mittwoch, 17. Dezember 2008 | Autor: admin

In Gedenken einem Kameraden der vom Auslandseinsatz nicht wieder kam und mit Dankbarkeit an Freunde, dass ich Weihnachten mit meiner Familie feiern kann.

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Es gibt Menschen, die möchten gern “mitspielen” und merken nicht, dass man von unten startend sich erst einmal Sporen verdienen muss um ernst genommen zu werden. Es gibt Menschen, die glauben Sie müssten sich menschenverachtend oder beleidigend in einer Kommentarfunktion darüber äußern, dass man einem Soldaten einen schmerzvollen Tod wünscht. Idioten mit linksradikaler Gesinnung und entsprechenden assozialen Parolen tümmeln sich leider auch hier herum. Diese Typen sollten sich nicht trauen diesen Beitrag zu kommentieren – in Wort und Schrift! Einfach mal still sein.

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Tierfotografie – Suche nach Inspiration

Samstag, 25. Oktober 2008 | Autor: admin

Ein Beitrag den ich nie erwartet habe zu schreiben. Was seht ihr auf dem Bild?

Süß? Auf Kreta werden diese Welpen als Fußbälle verwendet um sie danach an den Beinen aufzuhängen, die Vorderpfoten aufzuschneiden und sie ausbluten zu lassen. Hunde werden die Augen aus Spaß ausgestochen, der Schwanz abgeschnitten und dann in Mülltonnen zum sterben geworfen.

Das war ein kurzer Tatsachenbericht den ich gelesen habe als ich nach Inspiration zum Thema “Tierbilder” gesucht habe.

Mich berührt diese Grausamkeit enorm. Vielleicht liegt es daran, das Woody gerade neben mir schnarcht oder jeden Tag seit wir uns kennen wie ein wilder mit dem Schwanz wedelt, mein Bein hochspringt und sein Spielzeug holt wenn ich nach Hause komme an den Tagen, an denen er nicht mit auf die Arbeit darf.

Mich erschreckt die Grausamkeit mit der Kinder mit Lebewesen wie Abfall umgehen und ich glaube die Welt wäre um einige Kriege ärmer, wenn Menschen bereits im Kindesalter das Leben schätzen lernen würden. Wenn ich ehrlich bin weiß ich sogar das es so ist. Ich weiß auch, dass man die Welt nicht schön machen kann oder manchmal gar nicht weiß, an welcher Ecke man anfangen möchte. Ich hasse Spendenaufrufe und meist überlege ich erst gar nicht mich daran zu beteiligen. In diesem Fall waren es zwei Gründe, weshalb ich doch mit 50 EUR etwas beigetragen habe. Zum einen mag ich generell Menschen die sich engagieren und hier sieht man, dass es diese Menschen wirklich noch gibt. Zum anderen ging es nicht um Geld, denn auch der Hinweis  für Sachspenden war im gleichen Zusammenhang erwähnt und das vermittelt mir Vertrauen. Nicht aufdringlich sondern Informativ und meiner Meinung nach ehrlich. Mit dem Geld soll ein Tierheim gebaut werden und (was ich für wichtiger erachte) die Kastration der Straßenhunde ausgedehnt werden.

Vielleicht helfe ich auch mit einem Link auf die Seite und wer darüber nachdenkt wie einfach es ist, diesen Link zu setzen und wie hilfreich für Suchmaschinen ein solcher Link sein kann, der sollte es einfach machen. Mit Fotografie hat das Ganze nichts zu tun – und es ist mir auch scheißegal! Es gibt doch tatsächlich noch Dinge in meinem Leben die mich tief treffen können und Momente in denen ich zulasse, dass mich Schlechtes noch berührt.

Es mag jetzt jeder selbst entscheiden ob er in irgend einer Form für irgend einen Zweck etwas tut. Denkt mal darüber nach, dass selbst ein Link – so dumm das klingt – helfen kann.

Das Suchergebnis hat mich tatsächlich doch noch inspiriert. Es wird von mir niemals “süße Tierbabybilder” geben.

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Nur so nebenbei.

Sonntag, 27. Juli 2008 | Autor: admin

Der 24.08. wird ein trauriger aber sehr genussvoller Tag. Auf dem Weinfest in Lengfurt werde ich (schönes Plaket, ne?) versuchen den nächsten Tag schon im Vorraus als “Blackout” zu bezeichnen. Warum? Sag ich nicht.

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Retro ist scheiße

Montag, 7. Juli 2008 | Autor: admin

Am Samstag hatte ich mir frei genommen. Ehrlich – das erste Mal seit langem, dass ich mir frei genommen habe. Sonst sind es mehr kurzfristige Aussetzer der Arbeitszeit. Diesmal war richtig frei!

Warum? Weil die Einschläge näher kommen. Auch für meinen Freund René, den ich jetzt seit genau 29 Jahren und einen Tag kenne. Er lebt jetzt im letzten Jahr vor der Vorsorgeuntersuchung und genießt in Erinnerung schwelgend sein 29zigstes – somit letztes – jugendliches Lebensjahr. In Erinnerung schwelgend bedeutet meist “Retro-Style”. In der Neuzeit, also heute, heißt es meist, sich Klamotten anzuziehen, die mehr mit Tapeten als mit Shirts etwas zu tun haben. Hier seht ihr was ich meine:

Wer jetzt glaubt, dass dieses Bild in den 80er Jahren aufgenommen wurde, der irrt gewaltig. Es war mein freier Tag! Vorgestern also bei der Geburtstagsfeier.  Wobei ich durchaus (aufgrund der Retro Bügelflasche) und dem Unterhemd Vergleiche mit seinem Vater ziehen kann, den ich definitiv in einem solchen Hemd vor exakt 20 Jahren bei einem gemeinsammen Urlaub so gesehen habe. Und wenn ich ganz genau nachdenke, hatten wir Anfang der 80ziger Jahre eine solche Tapete in der Küche kleben und einer meiner Schlafanzüge die ich als Kind hatte waren definitiv aus dem gleichen Stoff.

Was wollte ich eigentlich schreiben? Ach ja. Retro ist scheiße! Trotzdem nochmal alles Gute zum Geburtstag ;)

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Tiefgreifende Musik.

Donnerstag, 5. Juni 2008 | Autor: admin

Wer der Meinung ist die Bezeichnung “tiefgreifende Musik” trifft auf Weltstars wie Celine Dion, Frau Housten oder die Kastelruther Spatzen zu, der irrt. Er irrt gewaltig. Nun werde ich 30 – in diesem Zusammenhang ein erster Link zum neuen Weblog eines Jungspundes mit 29. Link.

Zurück zur Musik.
Mit nun fast 30 Jahren erinnert man sich als gebrechlicher Alter Mann immer gerne an die Sturm und Drang Zeit, die ich immer als Wild-Days bezeichnet habe. Unsinn machen, nicht an morgen denken und einfach nur den Sommer mit Freunden und Freundin(nen) genießen. Ich erinnere mich gerade jetzt, bei diesem 30-Grad Wetter (diese Scheiß Zahl droht mich zu verfolgen) an meine “Wild-Days”. Vor ca. 10 Jahren – also 1998. Gerade die Lehre abgeschlossen – der geilste Sommer meines Lebens.

Schon lange verfolgt mich dieser Ohrwurm, schon als er in die Top 30 (jetzt ist Schluss) der Schlager der Woche auf Bayern3 kam. Lange Zeit wusste ich nicht, von wem dieses Lied war, bis sich ein Radiomoderator auf Antenne Bayern verplappert hatte. Kid Rock, der Ex-Stecher von David HasselhoffBaywatch Pamela hat den Sommer Hit “All summer long” geschrieben. Eines der Lieder, die mich einfach in die Zeit zurückversetzen, als ich noch geglaubt habe, mit 30 ist das Leben vorbei. Ich denke es zwar noch heute, aber darum geht es doch gar nicht.

Um mich verstehen zu können, hier die besten Textpassagen übersetzt:
It was 1989, my thoughts were short my hair was long. Caught somewhere between a boy and man. She was seventeen and she was far from in-between. It was summertime in Northern Michigan
Es war 1989 (bei mir 1998), meine Verstand war kurz, meine Haare lang. Gefangen irgendwo zwischen Junge und Mann. Sie war 17 (Sie waren zwischen 17 und 23 – ein geiler Sommer) und weit wegen von “Mittendrin sein”. Es war Sommer in Nord Michigan. (Sommer in Süd-Spessart).

We didn’t have no internet, but man I never will forget the way the moonlight shined upon her hair. And we were trying different things, we were smoking funny things, making love out by the lake to our favorite song.

Wir hatten kein Internet aber ich werde nie vergessen, wie…….Und wir haben verrückte Dinge probiert und lustige Dinge geraucht (I didn´t inhale), haben uns am Fluß zu unserer Lieblingsmusik geliebt……

Ich übersetze das jetzt einfach nicht. Es ist ein schönes Schlusswort. Kauft diese CD!:
We couldn’t wait for night to come to hit that sand and play some rock and roll

Rock´n´Roll Jesus - Kid Rock

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Alex ist auch dabei…..

Dienstag, 3. Juni 2008 | Autor: admin

Ein Nachtrag zum Tempo Thema 30:

Al Gore ist jetzt offiziell auch dabei im Kreise derer, die tunlichst zur Vorsorgeuntersuchung gehen sollten. Viel Spaß dabei – und alles Gute zum Geburtstag!

Thema: Die 30 | Beitrag kommentieren

Menschen um die 30.

Donnerstag, 29. Mai 2008 | Autor: admin

1978 – ein guter Jahrgang. Aber auch die Besten verderben irgendwann – und genau das ist es, was ich befürchte. Die viele kleinen Dinge sind es, die mir sehr deutlich aufzeigen, das es nun langsam ein Ende nehmen wird. Die 20er.

Ich verkneife mir hier die Diskussionen über Kinder, Pamperskartons oder zwickende Ei..eiei hätte ich es doch fast geschrieben. Wri sind hier ein Haufen der Anfang 30er und das gibt mir gewaltig zu denken. Meine Haare werden nicht kürzer, im Gegenteil. Sie werden übersichtlicher. Ich erinnere mich an die Vereinsfeste oder ländliche Veranstaltungen bei denen ich nicht Alkopops (wie heute scheinbar üblich) sondern die gute alte Bluna getrunken habe. Afri Kola (K!) war was für die Großen. Heute, wo ich groß bin lasse ich mir sack teures Fritz-Kola aus Hamburg importieren, nur weil es die gute, alte Afri ist und man den neuen Afrigeschmack nicht wirklich mit dem in den 80er Jahren vergleichen kann.

Die 80er – oh Gott. Ich habe miterlebt, wie Rummenigge noch gespielt hat. Matthäus, der junge Völler. Wie ich schon sagte, es nimmt langsam ein böses Ende.

Jetzt, wo ich mir dieser unausweichlichen Gefahr des Älterwerdens bewußt bin, muss doch etwas geschehen. Zumindest ein Klischee wollte ich nicht bedienen: Es kommt keine Modelleisenbahn ins Haus. Punkt. Modellbahner, Hobbygärtner und sog. Aquarianer sind für mich der Inbegriff von Langeweile. Menschen, die solche Hobbys haben, haben keinen Sex mehr oder haben den Kampf gegen Frau und Kinder verloren – im mindesten Fall aufgegeben. Was wollte ich eigentlich schreiben? Ach ja, hier mein neues Aquarium:

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