Jahresrückblick 2008, Teil 2: Fotografie

Dienstag, 30. Dezember 2008 | Autor: admin

Vieeeel gelernt! Über Technik, Menschen und tatsächlich über Leidenschaft. Fotografie ist nicht das was man macht, sondern das was man daraus macht. Fotografie ist weder Apfel noch Birne – es ist weder Kunst noch Handwerk. Fotografie ist etwas dazwischen, denn wie misst man Kunst? Fotografie ist ganz sicher keine Lebenseinstellung.

Das was ich über Fotografie gelernt habe lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Rausgehen und machen! Wenn Euch Leute sagen, man MUSS etwas so oder so machen, dann sucht Euch andere Ratgeber. Wenn Euch Leute verkaufen, dass es ein Richtig und ein Falsch gibt, dann könnt ihr das akzeptieren oder nicht. Wenn Euch ein Bild gefällt, dann ist es gut! Wenn Euch ein Bild nicht gefällt, dann ist es schlecht. So einfach ist das.

Ich habe gelernt in verschiedenen Situationen meine Kamera schon vorher einzustellen, bevor ich abdrücke. Und trotzdem ändere ich immer wieder die Einstellungen, auch wenn man mir vorher sagt, es wäre falsch und man muss es anders machen. Dadurch habe ich viel mehr gelernt als durch schlaue Sprüche. Ich gebe aber zu, dass ich meine Einstellung zur Fotografie oft verändert habe. Am Anfang hat mich die Technik fasziniert, irgendwann später war es die “Jagd” nach einem besonderen Bild und letztlich bin ich da angekommen wo ich hin wollte: Ich weiß was ich tue, wenn ich abdrücke und es macht Spaß! 2008 habe ich eine ordentliche Grundlage geschaffen: Ich kenne meine Stärken, ich kenne meine Schwächen und ich weiß, wie ich mit beiden umgehen kann.

Über dieses Weblog habe ich auch viel gelernt und ich werde 2009 ein paar Dinge ändern. Ich werde 2009 mehr über die Fotografie bloggen als ich es bisher getan habe. Ich habe mir vorgenommen mehr Tipps zu geben und mehr eigene Erfahrungen oder “Selbstversuche” zu bloggen. “Wie man etwas macht” werde ich in der Form schreiben, dass ich erkläre, wie ich es gemacht habe und welche Erfahrungen ich damit erlebt habe. Das ist es auch, was mir geholfen hat und wofür ich unter anderem Tobsen sehr dankbar bin. Wenn ich etwas gefragt habe, kam meist als Antwort: “Du kannst das so machen oder mal so probieren.”  Und ich habe es ausprobiert. Nur das bringt einen weiter.

Zum Jahresende wollte ich mein Lieblingsbild bloggen. Ich habe keines! Beim durchforsten der Bildordner habe ich aber Woody gefunden – und dieses Bild gefällt mir einfach. Euch ein schönes neues Jahr!

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Jahresrückblick 2008, Teil 1: Büro & Arbeit

Dienstag, 30. Dezember 2008 | Autor: admin

In diesen Tagen blickt fast jeder zurück auf das vergangene Jahr. Eigentlich bin ich nicht der Typ davor, denn ich freue mich schon auf die Zukunft, da will ich ja hin! Doch 2008 war schon einiges geboten in meinem beruflichen Leben (das Private geht Euch nichts an). So viele neue Eindrücke, ein echter Schatz an Erfahrungen und letztlich die Hölle des 30-Jahre-alt-werdens.

Angefangen vom Wahlkampf (Teil 1), über den Umbau der RoGa bis hin zum Wahlkampf (Teil 2) und der “normalen” Arbeit dazwischen weiß ich nicht mehr, wann wir einmal nicht unter Strom standen. Ich habe es in den letzten Tagen öfter einmal intern erwähnt: Vor einem Jahr standen wir in einer Küche (es war eigentlich das Esszimmer – Küche wirkt nur besser – und sitzen durften wir auch) und haben einen Wahlkampf für eine Kleinstadt besprochen. Ein Jahr später standen wir nach gewonnener (Teil 2) Wahl im Maximilianeum zu München. Ich gebe gern zu, dass dieser politische Werdegang schon etwas sehr Besonderes in diesem Jahr war und uns neben kargem Lohn eine Menge Empfehlungen und letztlich auch einige neue Kunden beschert hat. Es ist interessant zu lernen, wie man als “Tipp herumgereicht” wird und welche Hoffnungen von Kunden in Erwartungen verändert werden, die man dann noch übertreffen muss. 2008 war spannend und ich habe etwas Angst, dass 2009 nicht weniger spannend wird.

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Silvester kommt: Feuerwerk fotografieren

Samstag, 27. Dezember 2008 | Autor: admin

Ich bin kein Theoretiker, doch habe ich eine Sache aus einem Buch gelernt, die mir richtig Spaß macht: Feuerwerk fotografieren. Spaß vermutlich auch, weil es in die Kategorie Nachtaufnahme passt. Da Silvester vor der Tür steht und viele Leute eine Menge Geld für Kracher und Feuerwerkskörper ausgeben, habe ich für Euch einen recht günstigen Tipp.

Bilder von einer guten Silvesterparty sind unbezahlbare Schätze für spätere Abende mit Freunden. Man sollte nicht mit der Absicht auf eine Party gehen perfekte Bilder zu machen. Langzeitbelichtete Kotzbilder mit der Verwendung eines Graufilters sind immer noch eklig, auch wenn es natürlich ein toller, seidig-vernebelter Effekt ist, wenn man den….wir lassen das besser, ich komme sonst noch auf Ideen. Nein, das was ich meine sind Bilder vom Feuerwerk um Mitternacht. Während Eure Freunde das Geld in die Luft schießen, fotografiert es doch einfach! Ich gebe Euch hier eine kurze Anleitung, wie ich es gelernt habe ein Feuerwerk zu fotografieren. Ich gebe gern zu, dass es aber auch ein Glücksspiel ist zum richtigen Moment die Kamera richtig ausgerichtet zu haben. Vorab, viel Zeit hat man nicht dafür!

feuerwerk

Das ist unabdingbar:
- Kamera aufgebaut auf Stativ (bereits ausgerichtet)
- Fernauslöser (in der Hand!)

Die Kamera sollte schon ausgerichtet sein. Dabei helfen Euch die Typen, die schon Minuten vor 24.00 Uhr ein paar Raketen hochjagen oder Eure Freunde, die das für Euch tun könnten. Die werden es später auch von gleicher Stelle tun! Richtet Eure Kamera also auf diese Testraketen aus und versucht so genau wie möglich zu fokusieren ohne zu fotografieren. Nicht zu Nahe! Danach den Autofokus ausstellen. Wer ein Objektiv mit “Verwackelschutz” hat (bei Canon IS, bei Sigma OS) sollte das unbedingt ausschalten – ein Fehler den ich oft selbst noch mache. Die Kamera stellt Ihr auf “M” (zumindest bei Canon), Blende f/11 und die Zeit stellt Ihr auf “bulb” ein. Fernauslöser sollte natürlich angeschlossen sein.

So, jetzt zur Aufnahme. Wie gesagt ist keine Zeit zu fokusieren und daher ist es (leider) Glück eine Rakete richtig im Bild zu haben. Merkt Euch also vorher, welchen Bereich die Kamera abdeckt. Ihr drückt den Fernauslöser wenn es knallt bzw. die Rakete gestartet ist und lasst ihn los, wenn sie explodiert ist und die “Sterne” nach unten fallen. Da die Silvesterknallerei eine Weile dauert, habt Ihr die Möglichkeit auch einige Bilder zu machen. Das Problem dabei ist, dass kaum Zeit ist die Bilder anzuschauen. Ich würde es auch nicht tun sondern mich am Ende überraschen lassen, denn wer  versucht die Kamera noch großartig auszurichten oder eine Einstellung zu verändern, der wird kaum Zeit haben ein paar tolle Bilder zu machen.

Ein paar weitere Tipps von mir:
- Wenn möglich einen Standort wählen, der ca. auf Höhe der Rakete ist, wenn sie aufgeht.
- Nüchtern bleiben hilft (auch wenns schwer fällt)

Wenn es Euch gelingt ein paar gute Bilder zu machen, dann solltet Ihr nicht ein Jahr warten um die nächsten zu machen. Nach Volksfesten oder zu Jubiläen gibt es meistens ein Feuerwerk, dass natürlich auch besser ist als an Silvester. Eine Aldi Rakete sieht nicht so schön aus, wie professionelles Feuerwerk.

In diesem Sinne: Viel Spaß an Silvester – ob mit oder ohne Kamera – und einen katerfreien Start für 2009.

Ein letzter Tipp von mir: Wer säuft und die gleiche Menge Wasser dazu trinkt, hat keinen Kater!

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Diesmal war es wirklich kalt: Bilder im Schnee

Samstag, 27. Dezember 2008 | Autor: admin


Wenn ich bisher ab und zu mal schreibe, dass es kalt war, dann muss ich das alles zurücknehmen, denn heute war es wirklich richtig kalt. Lt. Termometer zwar nur -4 Grad aber bei dem Wind nach ein paar Minuten nicht mehr lustig. Gefühlt waren es -20 Grad, wenn man bei der Kälte noch von fühlen sprechen kann.

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Ich wollte in letzter Zeit öfter mal in die Rhön fahren und habe es heute mit meiner Schwester dann endlich mal realisiert. Sie musste natürlich Ihren neuen Fotorucksack und das neue Stativ Gassi führen ;) Schnee lag dann tatsächlich noch auf der Wasserkuppe. Hier also ein paar Eindrücke vom 2. Weihnachtsfeiertag:

Thema: Foto & Zubehör | 6 Kommentare

Es ist Weihnachten.

Mittwoch, 24. Dezember 2008 | Autor: admin

Ich mag Weihnachten nicht und würde es ehrlich gesagt lieber aus meinem Kalender streichen. Ich habe schon immer gehasst Weihnachtslieder zu singen oder ab Anfang November permanent zu hören.

Ich erinnere mich an ein Weihnachtsfest an dem ich in einer Reihe stand und aus einem Pappkarton einen Schoko-Nikolaus und einen Schraubenzieher mit integrierter Wasserwage vom Bundesminister der Verteidigung bekommen habe (natürlich in dessen Abwesenheit und mit einer tollen, gedruckten Karte) Vielen Dank nochmal Herr Struck! Danach mussten wir noch ein Weihnachtslied singen und das hat mir restlos Weihnachten verdorben.

Ich denke jedes Jahr an dieses Weihnachtsfest und vielleicht kommt deshalb bei mir keine übermäßige Weihnachtsstimmung auf. Wenn ich aber so die Herden anschaue, die durch die Kaufhäuser an Weihnachten ziehen und raubtiergleich alles in den Einkaufswagen packen, was einen roten “Reduziert” Aufkleber hat, dann bin ich dankbar für diese Erfahrung vor ein paar Jahren. Denn ich kann, auch wenn ich Weihnachten hasse, doch noch etwas positives abgewinnen: Weihnachten ist die beste Comedy. Man spricht von Besinnlichkeit, Ruhe, Zeit, Urlaub und wenn jeder einmal ehrlich ist weiß er, dass die ruhigen Tage das nicht gutmachen können, was man die Tage davor an Nerven verloren hat…und im nächsten Jahr kauft man natürlich die Geschnke früher und plant alles ganz anders…sicher doch.

Trotzdem: Weihnachten ist das, was jeder selbst daraus macht. Und ich wünsche Euch allen das Beste daraus zu machen und ein paar ruhige Tage vor dem Neujahrsstress ;)

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Nightblogging: Faszination Nachtaufnahme

Montag, 22. Dezember 2008 | Autor: admin

Es gibt Dinge, die darf man nicht erklären, sonst verlieren sie Ihre Wirkung oder werden in keinem Fall durch eine Erklärung besser. Dazu zählt Kunst, Musik oder ein Witz. Fotos zu erklären ist wie Witze zu erklären….

Soweit ich mich richtig erinnere, habe ich noch nie ein Bild versucht zu erklären. Warum nicht? Weil es mir richtig kräftig egal ist, ob ein Bild jemand anderem gefällt. Die Bilder, die ich beruflich fotografiere, werden hier nicht veröffentlicht und nur bei diesen Bildern ist mir eine Meinung wichtig: Die des Kunden, dessen Internetseite diese Bilder zeigt und der letztlich dafür bezahlt. Das was ich im Woodblog zeige ist mein Hobby. Nicht mehr, nicht weniger. Ich beginne heute nicht Bilder zu erklären aber ich möchte meine Art der Fotografie erklären, meine Leidenschaft für Nachtaufnahmen. Das nur aus dem Grund, um vielleicht einem Anfänger etwas mit auf den Weg zu geben, was ich allzuoft manchmal selbst aus den Augen verliere.

Warum gefällt mir dieses Bild? Habe ich gesagt, dass mir dieses Bild gefällt Doch, es gefällt mir auch wenn ich viele kleine Fehler erkenne, die ich hätte vermeiden können (und es sicher beim nächsten mal tue). Es geht ja aber gar nicht um das Bild (mitgelesen?) sondern um die Tageszeit der Aufnahme.

Ich habe mir eine CD rausgesucht, heute war es Westerhagen, habe mich ins Auto gesetzt, bin an den Main gefahren und dann habe ich mein Stativ aufgebaut und die Ruhe genossen, während im Hintergrund noch leise Westerhagen zu hören war. Es war Entspannung pur. Wie man an der Zeichnung am Himmel erkennen kann, war es bewölkt und windig. Kein Mensch war in der Nähe, ich hatte meine Ruhe und konnte einfach einmal tief Luft holen und genießen. Die Spiegelung im Wasser, die Lichter der dunklen Stadt und der Wind waren schon etwas Besonderes in diesem Moment. Vor allem aber die Ruhe die man nur zu dieser Zeit erleben kann hat mir einfach gut getan. Der Rest ist wie Angeln. Man fotografiert und versucht ein schönes Bild zu machen. Ein Bild, das einem selbst gefällt und im besten Fall den Moment wieder erleben lässt, wenn man später das Bild anschaut. Das ist es, was ich an den Nachtaufnahmen so mag.

Natürlich spielt auch die Besonderheit der Farbgebung bei den Nachtaufnahmen eine wichtige Rolle und die Tatsache, dass man wirklich länger braucht eine richtige Einstellung zu finden als wenn man an einem “normalen” Tag fotografiert. Man kann nur Nachts eine Spiegelung im Wasser fotografieren und nur Nachts kann man mit der Textur der Wolken richtig spielen. Eine leichter Schein (z.B. einer Stadt) wirkt auf Bildern einfach toll. Es hat manchmal etwas mystisches. Nachtaufnahmen faszinieren mich und die Ruhe dabei genieße ich. Das ist es, warum ich so gern Nachts fotografiere. Manchmal vergesse ich leider auf die Besonderheiten zu achten, die man auch ohne Kamera erleben kann. Mein Tipp:

Geht öfter mal raus und genießt erst die Ruhe und den Moment im Kopf um ihn später zu fotografieren. (Nebenbei entdeckt man dabei auch oft bessere Standorte für ein Stativ oder neue Blickwinkel, die man allzuoft einfach übersieht)

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Tipps & Tricks: Mond im Bild

Sonntag, 21. Dezember 2008 | Autor: admin

Der Mond übt eine Faszination auf uns alle aus. Die Nähe zur Erde macht den Mond zu einem der wichtigsten Symbole für das Weltall, denn (neben der Sonne) ist es der einzige…äh…Mond (Planet würde ja nicht passen) den wir mit eigenen Augen in dieser Größe sehen.

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Das führt dazu, dass man den Mond manchmal auf Bildern wiedererkennt und genau diesen Effekt sieht: Wow, ein “Stern” auf dem Bild. Klar kann man den Mond dann nicht unscharf abbilden und wenn man einmal ernsthaft überlegt, ist es auch für den Laien verständlich nicht möglich, ein Objekt scharf zu fotografieren und den Hintergrund, also den Mond, ebenfalls scharf abzulichten. Hinzu kommt, dass die Größe auf einen Foto meist nicht der entspricht, die der Mond, wenn er denn überhaupt an der entsprechenden Position zu sehen wäre, tatsächlich hätte. Mir gefallen solche Bilder auch wenn Sie etwas kitschig daherkommen. Es ist also leider immer eine Fotomontage wenn man ein tolles Bild mit einem tollen, großen Mond im Hintergrund sieht, der auch noch so scharf abgebildet ist, dass man seine Krater sieht.

Da man den Mond meist dann sieht, wenns etwas dunkler ist, fällt das Thema in den Bereich Nachtaufnahme. Und hey, das ist mein Ding ;) Also einmal eine “Selbstprobier-Anleitung” für diese Bilder.

Das benötigt man dazu:
Photoshop (oder Gimp etc.), ein Mondbild (am besten Vollmond) und natürlich das Bild, in das der Mond integriert werden soll.

Und so gehts:

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Der RoGa-Umbau-Film

Samstag, 20. Dezember 2008 | Autor: admin

Beim Aufräumen meines Desktops und der Backup-Platte habe ich ihn gefunden: Den RoGa Film. Roga-Film? RoGa?

RoGa ist eine, Kunden und Freunden des Hauses, bekannte Abkürzung für die Adresse unserer Bürogemeinschaft. Die Rosengasse in Würzburg. Vor ziemlich genau einem Jahr wurde auch der Umbau der RoGa geplant und seit Mai 2008 genießen wir alle unser neues Büro.

Bevor wir jedoch in unserem neuen Büro mit den weißen Ledersesseln und der Giraffe arbeiten konnten, war es eine herrliche Abwechslung einmal im Zerstörungswahn “auszuräumen”. Der RoGa-Umbau-Film zeigt was ich meine:

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Die Brücke ist tot, es lebe die Brücke

Freitag, 19. Dezember 2008 | Autor: admin

Die Nordbrücke in Marktheidenfeld ist ein Motiv, dass ich jetzt für lange Zeit einmal nicht fotografieren werden. Zu oft ist es einfach das gleiche Bild und zu automatisch sind schon die Vorgänge geworden, wenn ich die Brücke fotografiere.

Die Brücke hat mir aber viel beigebracht – vor allem die Einstellungen für Nachtaufnahmen konnte ich ausgiebig bei dieser Brücke üben. Die Lichter, darauf fahrende Fahrzeuge und Ihre Lichtstreifen. Die Details in Form der Verstrebungen. All das habe ich immer genutzt um zu Kontrollieren, ob meine Bilder scharf sind, wie lange ich bei welcher Einstellung belichte etc. Ehrlich gesagt war mir langweilig und mit dem Entschluss die Brücke in nächster Zeit nicht mehr zu fotografieren, bleibt in Marktheidenfeld nicht sonderlich viel übrig. Daher heute mal ein anderes Motiv ;)

Und weil John mal danach gefragt hat:
ISO 100, 60mm, f7.1 und 83 Sekunden belichtet.

Ach ja, da ich eine Wasserwage im Auge habe, habe ich das Bild natürlich nicht nachträglich begradigt. Quatsch. Natürlich habe ich es begradigt und bevor wieder böse Zungen behaupten…..nein, sonst ist nichts verändert.

Ich freue mich über die Schärfe, die fehlt mir sonst öfter mal bei Nachtaufnahmen. Ich habe heute, weil es stockdunkel war, manuell fokusiert, denn der AF hats irgendwie nicht hinbekommen. Es war windstill und ich habe mal wieder die Spiegelvorauslösung verwendet. Ich glaube das Zusammenspiel dieser Dinge hat gepasst.

Thema: Bild des Tages, Foto & Zubehör | 8 Kommentare

Nightblogging. Und wieder mal die Brücke…

Mittwoch, 17. Dezember 2008 | Autor: admin

Immer und immer wieder fotografiere ich diese Brücke. Warum? Weil ICH sie wirklich schön und interessant finde. Heute mal aus neuer Perspektive, mit einem Baum, der mir taggsüber nun wirklich noch nicht aufgefallen ist, der auf den Nachtaufnahmen auf mich jedoch eine gewissen Faszination ausübt.

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