Mittlerweile war das Foto 4x in der Tageszeitung, unter anderem als “Bild des Monats”. Meine Ex-Freundin – jetzt Frau – hat mich mehr oder weniger dazu überredet auf Nachfrage der Zeitung das Bild veröffentlichen zu lassen. Geplant war es übrigens schon bevor wir das Hochzeitsessen für die Feier ausgesucht haben, was die Prioritäten natürlich ganz deutlich aufzeigt.
Das Foto selbst zeigt einen kleinen Moment – wie es Fotos eigentlich immer tun. Doch gerade bei dieser Aufnahme steckt soviel mehr dahinter….

Der Fotograf
Die zentrale Frage war – wer macht eigentlich die Bilder, wenn der “Bootsfotograf” diesmal hinter dem Boot hängt? Die Schwierigkeit ist, auf einem fahrenden Boot mit dem Rücken zur Fahrrichtung eine Kamera bedienen zu können ohne zu kotzen. Man muss dabei wissen, dass es sich um ein 420 PS Wasserski-Boot handelt, das mit den normalen “ich-fahr-mal-spatzieren” Booten nichts zu tun hat. Der einzige der in Frage kam, weil er es schonmal gemacht hat, war doch tatsächlich unser Hochzeitsfotograf – Zufäll gibt´s
.
Der Kleiderständer
Das scheiß Wetter an dem Tag kann man auf dem Bild erahnen – was man nicht sieht war der “Begleitschutz”. Wir waren nicht zu zweit hinter dem Boot sondern zu viert! Während ich meine Prallschutzweste unter dem Anzug tragen konnte würde das beim Brautkleid total bescheuert aussehen. Also bracht man einen fahrenden Kleiderständer der nach dem Start zur Hand geht. Ich kann behaupten, dass wir den besten Wasserski-Kleiderständer südlich des Taunus buchen konnten.
Und weil es noch sehr viel mehr Dinge gibt, die man auf dem Foto einfach nicht erkennt, hier ein paar Impressionen von einem kalten, verregneten Tag im Sommer 2010:
