Ist mein Objektiv scheiße oder bin ich es? Ich habe lange überlegt, gelesen, getestet und mit mir gerungen und letzlich war es wohl die Verzweiflung, die mich dazu bewogen hat das neue Objekt zu kaufen. Die Bilder wollten irgendwie nicht mehr scharf werden, vor allem im Randbereich hatte ich eine ungewollte unschärfe die selbst bei Belende f22 nicht verschwinden wollte. Es war am Schluss ein Glücksspiel einmal ein scharfes Bild hinzubekommen. Woran das nun genau lag, weiß ich bis heute nicht. Angelaufen? Gelockerte Linse? Ich weiß es nicht.
Jetzt bin ich nicht der Typ, der alles erstmal auf die Ausrüstung schiebt und habe deshalb versucht den Fehler außerhalb der Kamera zu suchen. Nach eine paar Tests mit anderen Objektiven habe ich mich schließlich dazu durchgerungen mein geliebtes Sigma 18-200 gegen ein 24-70mm mit durchgehender Lichtstärke von 2.8 zu ersetzen. Ja, ich weiß, von einem solchen Brennweitenbereich wie das 18-200mm hat, sollte man nicht zuviel erwarten. Es war aber bisher ein wirklich tolles Objektiv. Vermutlich hat es dann doch den einen Wasserspritzer zuviel beim Wasserski oder den einen Schlag zuviel beim ständigen Transport abbekommen. Das Objektiv hat jetzt wirklich viel mitgemacht und mit einem lachenden und einem weinenden Auge (vielleicht daher die Unschärfe?) habe ich gestern Nacht ein paar Testaufnahmen gemacht. Jetzt reden wir mal wieder von Schärfe!







